Nachdem Sun von Oracle übernommen wurde, liegt die Zukunft einiger freier Softwareprojekte wie MySQL und OpenOffice im Ungewissen. Im Fall OpenOffice haben sich die meisten Kernentwickler, die nicht zu Oracle gehören, von OpenOffice getrennt und und entwickeln auf der Basis des Quellcodes von OpenOffice eine eigene Office-Suite mit dem Namen LibreOffice. Die Entwickler von LibreOffice haben sich unter dem Dach der Document Foundation zusammengeschlossen. Damit das Projekt eine solide rechtliche Grundlage bekommt, soll in Deutschland eine Stiftung gegründet werden. Dazu sind 50000 € notwendig.
Sowohl OpenOffice als auch LibreOffice sind kürzlich in der Version 3.3 erschienen und unterscheiden sich bisher kaum. Oracle hält sich allerdings bedeckt und die Zukunft von OpenOffice ist unklar, so dass der Name fast schon wie eine Ironie klingt. Wer also weiterhin an einer guten und freien Office-Suite interessiert ist, kann hier für LibreOffice spenden.

